Logo

Der Berg ruft!

6 Tage Orientierungslauf -am Fuß des Matterhorns

Zusammen mit 3500 Orientierungsläufern aus 40 Nationen nahm der Horner Steffen Hartmann an der Swiss - Orienteering - Week in Zermatt teil. In der Klasse H 21 betrug die tägliche Wettkampfzeit fast 2 Stunden. Die einzelnen Etappen fanden in einer Höhenlage von bis zu 3000m ü NN statt. Die Läufer mussten dazu mit den Bergbahnen an die einzelnen Etappen befördert werden. Eine Aufgabe die selbst die touristenerprobten Zermatter Bergbahnen an die Grenzen ihrer Kapazitäten brachten. Die erste Etappe fand am Gornergrat statt. Der Start befand sich unterhalb der Bergstation der Gornergratbahn, das Ziel war am Riffelberg, von wo sich ein herrlicher Blick auf das Matterhorn bot. Die Etappe war geprägt von Geröllfeldern und Steilhängen, die sehr exaktes Orientieren verlangten, dazu machte die ungewohnte Höhenluft in 2800 m vielen Läufern zu schaffen. . Besondere Herausforderungen stellte die Etappe "Am trockenen Steig", am Fuß des kleinen Matterhorns.. Teile des Laufgeländes waren hier noch bis vor wenigen Jahren vom Gletschereis bedeckt. Aufgrund magnetischen Gesteins war der Kompass an diesem Tag nutzlos. Der erste Teil der Bahn führte über ehemaligen Gletschergrund, hier war hohes Lauftempo bei relativ einfachem orientieren möglich. Die zweite Hälfte der Bahn führte dann über zahlreiche Felsplatten und ein Wirrwar von Felswänden. Hier war ein schneller Umstieg auf genaues Orientieren gefragt. Abwechslung brachte die Etappe als Stadt-OL in Zermatt statt. Die Bahn führte über Almwiesen am Rande von Zermatt, durch die belebte Bahnhofstrasse um Touristengruppen herum., sowie durch kleine Gassen und Wege, die noch den Charme eines Waliser Bergdorfes versprühten., unter auf Stelzen stehenden Häusern hindurch. Beim Stadt-OL ist exakte Kartenarbeit bei extrem hohem Lauftempo gefragt, da in der Stadt selbst kleiner Fehler nicht mehr ausgebügelt werden können. Die letzte Etappe führte nach Sunegga am Fuß des Rothorns. Zum Abschluss bot sich nochmals ein phantastischer Blick aufs Matterhorn. Die Etappe selbst begann in einem Felssturzgebiet mit zum Teil Hausgroßen Felsbrocken. Hier war nochmals höchste Konzentration beim Kartenlesen gefragt. Aus der Ergebnisliste: Herren A lang: 1. Ilkka Leppävuori, FIN, 4874 Punkte 2. Marek Prasil, CZE, 4801 Punkte 3. Hans Trøan, NOR, 4704 Punkte . 104. Steffen Hartmann, TGV Horn, 2694 Punkte

Linie
last modified: 22.08.2002; webmaster@tgv-horn.de